Der Kampf der Taxi-Apps

Es ist bequem und es geht vor allem schnell: das Bestellen eines Taxis mittels Smartphone-App. In Deutschland bekommt der weithin bekannte Service myTaxi aber nun gehörige Konkurrenz durch Taxi.de. Doch auch myTaxi arbeitet stetig daran seinen Service zu verbessern und ermöglicht nun das Bezahlen von Taxifahrten via Smartphone.

 

(18.7.2012; 17:30) Apps um Taxis zu bestellen werden immer beliebter. Das hat nun auch das Unternehmen Taxi.de erkannt, welches aus dem Projekt TaxiButton heraus entstanden ist. Somit ein neuer Konkurrent auf deutschen Straßen und dieser fordert vor allem die bekannte deutsche Taxi-App myTaxi heraus.

Wie auch bei myTaxi können Nutzer über die App problemlos ein Taxi zu ihrer Position bestellen. Anders aber als bei der Konkurrenz verlangt aber Taxi.de keine Vermittlungsgebühren von den Nutzern.

Die Finanzierung des Angebots soll vor allem durch Werbung getragen werden. Als zweites Standbein konzentriert man sich auf individuelle Applikationen für Taxiunternehmen.

“Mit Taxi.de erfüllen wir die Bedürfnisse der Taxiunternehmen und Kunden gleichermaßen“, sagte Ulf Bögeholz, Geschäftsführer vom Taxi.de-Betreiber Talex mobile solutions. “Durch das Wegfallen von Vermittlungsgebühren wird das deutsche Taxigewerbe entlastet und der Kunde greift auf ein noch größeres Netzwerk von Taxifahrern zu.”

Der Konkurrent myTaxi arbeitet in der Zwischenzeit weiter intensiv daran, dass Taxifahrten auch per Smartphone bezahlt werden können. Als iPhone-App ist dieses neue Feature auch seit kurzem bereits verfügbar.

Dafür muss lediglich eine Zahlungsart hinterlegt werden - VisaCard, MasterCard oder auch PayPal stehen hier dem Nutzer zur Auswahl. Der Fahrgast kann somit bargeldlos und kartenlos in ein Taxi einsteigen. Zudem kann der Kunde bei der Bezahlung via Smartphone auch entsprechendes Trinkgeld drauf zu buchen.

Mittels Pin-Eingabe wird dann die Fahrt bezahlt, wobei der Kunde nach erfolgreicher Transaktion eine Bestätigungsmail erhält. Das Unternehmen versichert, dass die Daten verschlüsselt verschickt werden.

Vor allem ist das Video zur neuen Funktion durchaus witzig und empfehlenswert anzusehen:

Welche App beziehungsweise welches Unternehmen sich schlussendlich durchsetzen wird, bleibt abzuwarten.

Wenn du immer über die wichtigsten News informiert sein willst, so folge uns auf Facebook, Twitter, Google+ oder klicke auf den RSS Button weiter unten.

 

Reaktionen auf diesen Artikel

Es wurden noch keine Reaktionen in diesem Forum eingegeben.

Kommentar hinzufügen

Telekom Presse Dr. Peter F. Mayer KG
Ziegelofengasse 29, A-1050 Wien, E-Mail: office@telekom-presse.at, Tel. +43 664 400 15 55
Devices | Mobility | Entertainment