Testbericht HTC One X - neues Superphone mit tollem Display
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Testbericht HTC One X - neues Superphone mit tollem Display

 
 

Mit dem One X ist HTC ein großer Wurf gelungen, der für ein Comeback des taiwanesischen Herstellers sorgen sollte. Das Display ist wohl das beste, was es derzeit am Markt gibt. Punkto Performance liegt es etwa gleichauf mit dem kleineren Bruder One S.

 

(7.4.2012, 18:19) Der erste Eindruck vom HTC One X ist bestechend. Es liegt hervorragend in der Hand und das Display ist mit Sicherheit das beste, das es bei einem kommerziell verfügbaren Smartphone zu haben gibt. Dabei schmeißt HTC gar nicht mit Ausdrücken wie Super AMOLED, Black AMOLED oder was auch sonst immer kursiert um sich.

Der 4,7 Zoll Bildschirm bietet mit 1280x720 die derzeit auf Smartphones verfügbare Top-Auflösung an. Und die Farben sind natürlich und brillant. Die Betrachtungswinkel sind praktisch unbegrenzt und die Wiedergabe absolut detailgetreu, auch in den Farben. Und selbst im Sonnenlicht sind auch Details noch sehr gut erkennbar.

Das Gehäuse ist - für HTC ungewöhnlich - aus weißem Polycarbonat gefertigt, was dem Teil nicht nur ein hochwertiges Aussehen, sondern auch einen angenehmen Touch gibt. Auf der Rückseite steht allerdings die Kameralinse in gewöhnungsbedürftiger Weise hervor.

Das Smartphone ist leicht gekrümmt, in etwa so wie das Galaxy Nexus. Das Unibody Gehäuse, erhältlich in Weiß oder Schwarz, ist nach vorne gezogen und lässt sich nicht offen, d.h. die Batterie ist fix verbaut. Nur die SIM Karte lässt sich mit einem eigenen Dingens, das mitgeliefert wird und in ein kleines Loch gesteckt werden muss, herausziehen. Batteriewechsel ist also passé.

An Bedienungselementen findet sich oben ein Ein-/Ausschalter und rechts die Wippe für die Lautstärke. Vorne oben sind 52 feine Löcher für den Lausprecher, sowie ein weiteres kleines Loch, in dem das Mikrophon zur Unterdrückung der Umgebungsgeräusche verborgen ist. Das Sprechmikro findet sich dort, wo es hingehört, nämlich am unteren Rand. Weiter gibt es noch auf der linken Seite einen Mini-USB Stecker zum Laden und Verbinden mit dem PC.

Was fehlt ist ein Slot für eine SD Karte. Dafür bekommt man 2 Jahre kostenlose 25 GB bei der Dropbox.

Auf den bisherigen Home Button in Hardware-Ausführung hat HTC verzichtet. Die Tasten wurden aber auch nicht, wie etwa beim Nexus, in das Display integriert, sondern finden sich unterhalb und sind kapazitiv. Ich persönlich bin eher ein Fan eines richtigen Home Buttons, der auch die Funktion des Task-Buttons bei längerem Drücken erfüllen könnte. HTC hat ihn Google-konform auf der rechten Seite angeordnet. Da damit kein Platz mehr für den Menü Button mehr blieb, darf man diesen dann irgendwo am Screen suchen, entweder rechts oben oder unten Mitte.

Kamera

Die Kamera ist gegenüber vorigen Modellen mit 8MPx wesentlich besser ausgestattet und das Kameramodul wesentlich schneller geworden - Finger am Auslöser lassen, erzeugt Serienfotos. Über dem Auslöser ist ein Softkey mit dem man sofort verschiedene Effekte aktivieren kann - Instagram fast überflüssig. EinLED Blitz sorgt für Ausleuchtung, den man auch als Taschenlampe nutzen kann.

Hier eine Videoaufnahme bei leichtem Nieseln mit dem One X:

 

Ein nettes Gimmick ist auch die Videofunktion. Das Besondere hierbei ist, dass man während man HD-Videos aufnimmt, auch Fotos schießen kann. Die Frontkamera ist mit 1,3MPx ausgestattet und für Video-Skype/Telefonie gedacht. Die Kameraausstattung entspricht der des One S (siehe Testbericht).

Unter der Haube

Das One X ist das erste Smartphone am Markt, das mit einem NVIDIA Tegra 3 Prozessor und Grafikprozessor ausgestattet ist. Über die Benchmarks gegenüber dem One S, das mit einem Zweikerner kommt, ist schon heftigst diskutiert worden, denn sie sind annähernd gleich. In verschiedenen Foren wird aber darauf hingewiesen, dass viele Testbenches gar nicht auf Vierkerner ausgelegt sind. Wie wahrscheinlich auch Apps und möglicherweise einiges in der Firmware von HTC.

Eine Folge der Verwendung des Tegra 3 ist, dass LTE nicht unterstützt werden kann. Aber das One X unterstützt neben Wlan 802.11b/g/n HSPA mit 21 Mbps im Download und 5,76 Mbps im Upload. Es werden alle gängigen Frequenzen unterstützt.

Mit der 1800mAh Batterie sollte man wohl einige Zeit auskommen, obwohl bei intensiver Nutzung mit Datenübertragung, übersteht die Ladung keinen ganzen Tag.

Trotz des großen Displays ist das One X mit 133,98 x 69 x 9,29 mm recht schlank und handlich. Auch das mit 126 Gramm sehr geringe Gewicht hebt es positiv gegenüber Vorgängermodellen hervor.

Software

Die Implementierung von Ice Cream Sandwich Version 4.0.3 ist die beste, die ich bisher gesehen habe. Einzig die Lösung des Task Managers finde ich nicht optimal, da die gekippte Darstellung nicht übermäßig gut erkenn bar ist und das Durchrollen nicht mehr präzise genug geschehen kann.

Über Ice Cream Sandwich legt HTC seine Sense Benutzeroberfläche. Die neue Version 4 ist etwas reduziert worden und lässt mehr von Ice Cream Sandwich durchscheinen, andere werden verbessert. Das Setup dafür ist sehr schnell und einfach und man hat sein Smartphone damit ganz rasch und problemlos in Betrieb genommen.

Meldet man sich bei HTC Sense an, erhält man noch einige zusätzlich Widgets und Themen. Damit lassen sich Homescreens und die Benutzung schnell und optimal an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Auch die bisher fixen Verknüpfungen am unteren Homescreen Ende lassen sich nun beliebig modifizieren, und sogar Ordner kann man unterbringen, wie hier gezeigt. Es wurde nur die Album App in das Feld der Kamera gezogen und Sense macht dann automatisch einen Ordner.

An den Zusätzen der Hersteller gibt es immer wieder Kritik, so an HTC Sense. Aber man ist hier ziemlich frei in der Gestaltung und auch beim Weglassen, dessen was Sense zusätzlich bietet.

Beats Audio

Im Herbst 2011 hatte HTC einen Deal mit Beats Audio gemacht Mit dem Lautsprecher an der Rückseite lässt sich damit ein erstaunlich guter Sound erzielen. Über die Musik App und TuneIn bekommt man dazu eine erstaunlich große Auswahl an Radiosendern und gut sortierte Musik.

 

 

Tastatur

HTC_OneX_9.jpg Die Tastatur lässt sich recht einfach und schnell an die persönlichen Bedürfnisse anpassen. So kann man etwa die Rechtschreibkorrektur ein- und ausschalten. Unter HTC Sense Input kann man auch noch Swype dazu wählen, was hier etwas eigenartig als „Tastatur nachverfolgen“ bezeichnet wird. Tippt man auf eine einzelne Taste, wird der Buchstabe oberhalb angezeigt - sehr hilfreich, vor allem, wenn man URLs oder Mail Adressen eingibt. Auf Umlaute und ähnlichen Schnickschnack wurde zugunsten größerer Tasten verzichtet.

 

 

Fazit

Mit dem One X sollte HTC wieder auf dem Weg nach oben sein. Das One X ist bisher das eindeutige Top Modell des Jahres. Die Qualität ist superb und die Technologie absolute Spitze. Vor allem Display und Kamera überzeugen.

Preis

Bei Geizhals ist das One X derzeit bereits ab etwa 550 Euro zu finden. Die Mobilfunker, wie etwa 3, bieten es aber bereits ab 0 Euro mit Vertrag an.

 

Technische Daten:

Abmessungen (HxBxT): 133,98 x 69 x 9,29mm

Gewicht: 126 Gramm

Akkuleistung:1800 mAh

Display: Super-LCD, 4.7 Zoll, 1280 x 720 Pixel, 312 ppi (Pixel/Zoll), 16 Mio Farben

Kamera: 8 Megapixel, 3264 x 2448 Pixel, LED Blitz, Video 1920 x 1080 Pixel, Frontkamera 1,3 MPx 640 x 480 Pixel

Chipsatz: Nvidia Tegra 3

Hauptprozessor: Quad-Core ARM Cortex A9, 1,5GHz

Speicher: 1 GB RAM, 32 GB Speicher

Sensoren: Annäherung, Digitaler Kompass, Digitaler Kompass (Gyroskop), Lagesensor, Lichtsensor

Outdoor-Fähigkeiten: Taschenlampe

Netzstandards: GSM1800/1900/850/900, W-CDMA(UMTS)

Connectivity: HSPA 21.1/5,76 Mbps

Wlan 802.11 b/g/n

Bluetooth 4.0

 

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Reaktionen auf diesen Artikel



Felix, 08.04.2012
@Paul
Schonmal dran gedacht, dass interner Speicher deutlih schneller als der einer SD Karte ist? Und bisher war es glaub ich so, dass die Handys nur 2 oder 3 GB intern hatten von denen dann vielleicht noch 1 frei war und sie nur bis zu 32 GB unterstützt haben. Das kommt dann im Endeffekt aufs selbe raus.


Paul, 08.04.2012
Drop Box
Keine SD Karte!?!

Klasse wenn man im Ausland Musik hören möchte die man dann teuer via Roaming bezahlen muss.

Keine SD Karte -> Kein HTC.
Eigentlich schade...
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