TMT Predictions 2013: Verkauf von über 1 Milliarde Smartphones und der PC ist noch lange nicht tot
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TMT Predictions 2013: Verkauf von über 1 Milliarde Smartphones und der PC ist noch lange nicht tot

 

Mit Prognosen ist es immer so eine Sache, denn die meisten Analysten präsentieren ihre Einschätzungen meist mehr als selbstbewusst, wobei die Annahmen entweder offensichtliches darlegen, oder meist nur ein Blick in die Glaskugel sind. Die nun von Deloitte veröffentlichte Prognose für das Jahr 2013 unterscheidet sich hier von der Masse, denn bereits im Vorwort wird klargestellt, dass man sich nicht herausnimmt das Maß aller Dinge zu sein.

 

(17.01.2013; 12:00) Das 68-seitige PDF von Deloitte umfasst eine Reihe von Prognosen im Technologie-, Medien- und Telekommunikationsmarkt. Demnach wird sich im Markt für Smartphones einiges bewegen. 2013 werden erstmals mehr als eine Milliarde Smartphones weltweit verkauft.

Das ist jetzt keine allzugroße Überraschung, aber Deloitte geht hier einen Schritt weiter: Anbieter von Smartphone-spezifischen Diensten werden sich darauf einstellen müssen, dass sich die Zielgruppe deutlicher differenziert.

Beim Thema Smartphone muss die Branche demnach umdenken. Der Absatz steigt - und damit wird die Zielgruppe heterogener. Zu den Early Adopters der ersten Jahre kommen nun verstärkt auch weniger technikaffine Nutzer. Das bedeutet unter anderem, dass immer mehr Geräte ohne Datenvertrag eingesetzt werden. 20% der Smartphone-Besitzer benutzen ihr Gerät nie oder durchschnittlich weniger als einmal pro Woche für mobilen Internetzugang. Entsprechend müssen sich die Vermarktungsstrategien der Anbieter ändern. Netzbetreiber müssen insbesondere die Einsteiger mit geringeren Ansprüchen oder Budgets gezielt durch entsprechende Tarife ansprechen.

Neue Differenzierungspotenziale: All you can app
Erhebliches Potenzial weisen dahingehend sogenannte "All-you-can-app"-Tarife auf, also unlimitierter Zugang zu einzelnen Apps anstatt allgemein unbegrenzter Datentarife. Der Preis kann je nach Content und Datenvolumen von wenigen Cent bis zu einigen Euro reichen. Weltweit, so die Schätzung von Deloitte, werden 2013 bis zu 100 Mobilfunkbetreiber derartige Tarife anbieten.

Zudem geht Deloitte davon aus, dass sich „Mobile Advertising“ in Werbung für Smartphones beziehungsweise für Tablets aufsplitten wird.

Anders als bisher wird sich die neue Netzwerktechnologie LTE (Long Term Evolution) deutlich stärker am Markt durchsetzen. LTE-spezifische Anwendungsszenarien sind jedoch auch 2013 Mangelware.

"Der LTE-Ausbau hinkt in Österreich im internationalen Vergleich etwas hinterher. Die Neu-Vergabe der österreichischen Mobilfunk-Frequenzen lag nämlich durch jüngste Marktkonsolidierungen auf Eis und wird voraussichtlich im Herbst 2013 erfolgen. In Deutschland wurde dieser Schritt schon vollzogen", erklärt Michael Weismann, Partner bei Deloitte Österreich.

Während Österreich in Bezug auf LTE mächtig Aufholbedarf hat, sieht es auch in den USA nicht unbedingt rosig aus. Das Angebot an LTE-Geräten steigt, aber die Breitbandabdeckung ist nach wie vor noch ausbaufähig, weswegen man davon ausgeht, dass bis 2014 alleine in den USA 274 MHz an Frequenzen für die Nutzung im Mobilfunk fehlen wird. Das würde uns wieder in die Anfangszeiten von Internettelefonie zurückversetzen.

Eine durchaus spannende Annahme ist auch, dass der PC alles andere als tot ist. Laut Deloitte befinden wir uns noch lange nicht in der Post PC Ära, sondern in der PC Plus Zeit: Die zentrale Position des PCs in Bezug auf die Internetnutzung ist nicht gefährdet, ausschlaggebend sind Displaygröße und sein überlegenes Leistungspotenzial.

Nicht zuletzt bringt das Jahr 2013 auch beim Thema Passwortsicherheit neue Entwicklungen - immer raffiniertere Diebstahlmethoden erfordern entsprechende Maßnahmen bei sensiblen Passwörtern.

Passwörter bieten Sicherheit - zumindest möchte man davon ausgehen. Steigende Rechnerkapazitäten sowie verbesserte und günstigere Cracking Tools erleichtern jedoch Passwortdieben die Arbeit. Diese stehlen immer häufiger im Rahmen von Hackerangriffen ganze Passwort-Tabellen. Im Jahr 2013 wird es deshalb gerade bei sensiblen Daten zwangsläufig zum Einsatz neuer Authentifizierungslösungen wie Smart Cards, der Passwort-Zusendung via Smartphone oder auch biometrischen Systemen kommen.

"Mobilität und Konnektivität stehen 2013 im Zentrum der Entwicklung. Dabei wird es nicht unbedingt zum entscheidenden Durchbruch in vielen Bereichen kommen, die Entwicklung wird aber maßgeblich vorangetrieben - wie zum Beispiel bei LTE-Netzen. Zudem zeigt sich, dass Totgesagte wie der PC länger leben als gedacht. Nicht zuletzt machen neue Tarife den Markt vielseitiger und für viele Verbraucher auch attraktiver", schließt Dr. Andreas Gentner, Partner und Leiter TMT EMEA bei Deloitte.

 

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