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Piratenpartei unterstützt WikiLeaks

 
 

Die schwedische Piratenpartei und WikiLeaks haben eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der die Server von Wikileaks nun in Schweden stehen werden.

(Stockholm, 18.8.2010) In einem Abkommen zwischen der schwedischen Piratenpartei und WikiLeaks hat die Piratenpartei es übernommen WikiLeaks kostenlos zu hosten und die Connectivity zur Verfügung zu stellen. WikiLeaks hat erst kürzlich großes weltweites Aufsehen erregt als Geheimdokumente über den Krieg in Afghanistan veröffentlicht wurden. Die Organisation bietet eine Plattform für Veröffentlichungen von Dokumenten und Tatsachen, die Regierungen und Unternehmen lieber verbergen würden.

 

Das Abkommen wurde gestern Abend von WikiLeaks Gründer Julian Assange und dem Vorsitzenden der Piratenpartei, Rick Falkvinge unterzeichnet. Die um den Einzug in den schwedischen Rijksdag kämpfende Parte, bezeichnet das Abkommen als einen Beitrag zur Stärkung der Pressefreiheit in Schweden.

 

WikiLeaks ist eine Internet-Plattform, auf der anonym Dokumente veröffentlicht werden können, bei denen ein öffentliches Interesse angenommen wird. Das Projekt will „denen zur Seite stehen, die unethisches Verhalten in ihren eigenen Regierungen und Unternehmen enthüllen wollen.“ Dazu wurde – nach Angaben von WikiLeaks – ein System „für die massenweise und nicht auf den Absender zurückzuführende Veröffentlichung von geheimen Informationen und Analysen“ geschaffen.

 

WikiLeaks wurde 2006 ins Leben gerufen und ist nach dem Wiki-Prinzip aufgebaut. Zeitweise existierte von Anfang bis Mitte 2010 die Webseite nur in einer Blog-ähnlichen Version, was auf Finanzierungsprobleme zurückzuführen war. Es ist nach eigener Aussage unzensierbar. Für WikiLeaks arbeiten fünf feste Mitarbeiter, bisher unbezahlt, und etwa 800 Gelegenheitsbeiträger

 

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