Microsoft hat für das Open-Source-Geschäft eine Tochterfirma, Microsoft Open Technologies, gegründet.
(13.04.2012, 16:15) Mit Microsoft Open Technologies gründet Microsoft eine Tochterfirma, die sich ausschließlich auf das Open-Source-Geschäft konzentriert. Die Geschäftsbereiche Interoperabilität, offene Standards und Open-Source-Software werden dabei ausgelagert. Den Vorstandsposten wird Jean Paoli übernehmen, der als einer der Schöpfer des XML-Standards gilt.
Die Angestellten werden die Mitglieder des Interoperability-Strategy-Teams sein, dessen Vortstand Paoli ist. Die 50 bis 75 Mitarbeiter werden sich in einer eindeutigeren Weise als bisher um Microsofts Open-Source-Bemühungen kümmern. Die Neugründung soll nichts an dem bisherigen Vorgehen ändern, der Fokus soll aber verschärft werden.
Wie bisher möchte man sich mit Open-Source-Communities wie Apache Software Foundation und offenen Standards wie W3C, OASIS, IETF und DMTF beschäftigen. Die neue Geschäftsstruktur soll es aber ermöglichen, einfacher und schneller entsprechende Open-Source-Software zu veröffentlichen und Vorschläge der Community besser und zielgerichteter bearbeiten zu können. Zudem erhofft man sich damit eine einfachere und verbesserte Zusammenarbeit zwischen Microsoft und der Open-Source-Community.
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