Microsoft geht nicht auf Motorolas Angebot ein: Der Patentstreit geht weiter
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Microsoft geht nicht auf Motorolas Angebot ein: Der Patentstreit geht weiter

 

Microsoft lehnt das Angebot von Motorola ab, für jedes verkaufte Handy mit der Microsoft-Technik ActiveSync eine Lizenzgebühr von 0,33 Dollar zu zahlen.

 

(21,06.2012, 13:15) Im Patentstreit zwischen Microsoft und Motorola Mobility, der Handy-Sparte von Motorola, die nun zu Google gehört, kommt es zu keiner schnellen Einigung.

Microsoft lehnt nämlich das Angebot von Motorola ab, für jedes verkaufte Handy mit der Microsoft-Technik ActiveSync eine Lizenzgebühr von 0,33 Dollar zu zahlen. Die Microsoft-Technologie ActiveSync aktualisiert Kalendereintragungen auf einigen Android-Phones automatisch. Microsoft fordert von allen Unternehmen, die ihre Geräte mit Android laufen lassen, eine Gebühr. Mit den meisten Firmen konnte sich Microsoft hierbei bereits einigen – allerdings nicht mit Motorola.

Der Microsoft-Jurist Horatio Gutierrez meinte, dass es sich bei diesem Angebot um kein gut gemeintes Angebot zur Beilegung des Konflikts handeln würde.  Google verlange nämlich seinerseits Lizenzzahlungen für Video-Patente, die weit über das Marktübliche hinausgingen.

Dabei geht es um Patente für die Video-Technik H.264, die verwendet wird, um Videodaten für die Internet-Übertragung zu komprimieren. Motorola verlangt dafür eine Lizenzzahlung von 2,25 Prozent des Einzelhandelspreises für jedes Gerät, auf dem H.264 zum Einsatz komme – insgesamt sind das rund vier Milliarden Dollar im Jahr.

Motorola bestreitet dies aber. „Das haben wir nie verlangt“, so der Motorola-Manager Kirk Dailey gegenüber dem amerikanischen Technik-Blog „AllThingsD“. Vielmehr möchte  Motorola  0,50 Dollar für jede verkaufte Windows-Lizenz und fordert damit etwa 150 Millionen Dollar.

Microsoft hingegen meinte, dass man zwar jede Bemühung um eine Einigung auf der Basis von Treu und Glauben begrüße, dieser Grundsatz aber nicht gegeben sei, wenn Google Gebühren fordert, die weit über der marktüblichen Höhe liegen.

Microsoft willigt daher nicht ein, weshalb der zähe Patentstreit der beiden Unternehmen weitergehen wird. Der Kampf zwischen Motorola und Microsoft kann auch jähe Konsequenzen für Nutzer haben, da es nämlich im Zuge der Streitigkeit zur Sperre des Imports von Xbox-Spielkonsolen und von Geräten mit dem Android-Betriebssystem von Google in die USA kommen könnte.

Wird der Patentstreit nicht rechtzeitig beigelegt, könnte es soweit kommen, dass Motorola  die ActiveSync-Technik nicht mehr in seinen Android-Smartphones verwendet darf. Andernfalls könnte es ein Einfuhrverbot für die Handys geben. Erst im vergangenen Monat hatte auch die Handelskommission ITC empfohlen, ein Importverbot für Android-Geräte und Xbox-Spielekonsolen zu verhängen, solange die beiden Konzerne ihren Patentstreit nicht beilegen.

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