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Mängel beim Datenschutz

 

Eine aktuelle Umfrage von SafeNet zeigt, dass die Europäer mit den Datenschutzerklärungen seitens der Unternehmen sehr unzufrieden sind.

(München, 8.2.2010) Die breit angelegte SafeNet-Umfrage im Rahmen des vierten europäischen Datenschutztages bringt einige Mängel beim Datenschutz der Unternehmen zum Vorschein. Lediglich 15 Prozent der befragten User fühlen sich hinsichtlich der Verwendung von personenbezogenen Daten gut informiert.

Datenschutzskandale
"Wir haben in der Umfrage nicht direkt nach eigenen negativen Erfahrungen gefragt, doch ein Grund für die Verunsicherung ist sicherlich die Häufung von Datenskandalen, die während der vergangenen zwölf Monate an die Öffentlichkeit kamen", meint Ansgar Dodt, Director Sales EMEA bei Safenet, gegenüber Pressetext. Vor allem soziale Netzwerke und TK-Anbieter werden in der "Vertrauens-Rangliste" von den Usern schlecht beurteilt. Dahinter folgen E-Commerce-Unternehmen. Die beste User-Wertung erhielten hingegen Ärzte und Krankenhäuser, gefolgt von Banken. Dringenden Nachbesserungsbedarf beim Schutz von personenbezogenen Daten und Kontodaten im Bankwesen sehen 36 Prozent der Befragten. "Die Umfrage zeigt, dass es bei den Bürgern offensichtlich eine große Unsicherheit in Bezug auf Datenschutz gibt. Die Menschen möchten sich einerseits nicht durch komplizierte Richtlinien kämpfen, andererseits sind sie sehr daran interessiert, dass ihre Daten gut geschützt sind", sagt Dodt.

Auswirkungen
Beim Verlust von Daten gab mehr als die Hälfte der Befragten an, die Geschäftsbeziehungen sofort abzubrechen. 30 Prozent der Befragten würden die Polizei einschalten oder die Verbraucherzentrale informieren, 14 Prozent würden rechtliche Schritte einleiten. "In den USA gibt es bereits Gesetze, die Unternehmen dazu zwingen, Vorfälle zu melden. Es ist nicht auszuschließen, dass in Europa ähnliche Regularien verabschiedet werden", so Dodt gegenüber Pressetext.  Für Unternehmen wird es immer unerlässlicher, sich um die Sicherheit der Kundendaten zu kümmer. "Die Umfrage hat ziemlich deutlich gezeigt, dass diejenigen, die dies nicht tun, Kunden verlieren. Hinzu kommt der Image-Schaden, den Unternehmen dadurch erleiden", ergänzt Dodt.

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