(16.02.2012, 15:15) Die neue Prozessor-Architektur Ivy Bridge, welche in den neuen Ultrabooks zum Einsatz kommen soll, soll nun nicht wie geplant Anfang Frühling auf den Markt kommen, sondern frühestens im Juni 2012. Das bedeutet aber, dass die mit der Technologie ausgestatteten, angekündigten Ultrabooks erst zum Schulanfang in den USA für die Masse verfügbar sein werden.
Intel-Chef Paul Otellini hat vor kurzem versprochen, dass neue Ultrabooks mit der Ivy Bridge Technologie bereits im Frühling verfügbar sein werden, wobei aber nicht festgelegt wurde, um welche Geräte es sich dabei konkret handeln wird. Angeblich sollen die im Frühjahr erscheinenden Ultrabooks die neue Prozessorarchitektur noch nicht aufweisen. Ursache dafür soll in erster Linie der schleppende Abverkauf der ersten Ultrabooks mit Sandy Bridge Prozessoren sein, der bereits zu deutlichen Preissenkungen geführt hat sowie die erwartete Markteinführung von Windows 8. Am Schulanfang in den USA werden bekanntlich viele PCs verkauft, weshalb man nun mit dem Einsatz der neuen Technologie warten möchte, so die Erklärung. Zudem würde Windows 8 ebenfalls erst im dritten Quartal 2012 auf den Markt kommen und könnte somit gleich auf den Ultrabooks installiert werden. Ob an den Gerüchten etwas dran ist, kann noch nicht bestätigt werden.
Die Desktopmodelle mit Ivy Bridge sollen aber, so wird vermutet, bereits früher auf den Markt kommen. Biostar etwa, hat bereits angekündigt, auf der CEBIT Mainboards für Ivy Bridge Prozessoren zeigen zu wollen.