HP: 1.000 Arbeitsplätze sollen in Deutschland gestrichen werden

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HP: 1.000 Arbeitsplätze sollen in Deutschland gestrichen werden

 

HP kündigte an, als Teil der Sparmaßnahmen auf 8 Prozent der Belegschaft weltweit verzichten zu wollen. Laut einem Arbeitnehmervertreter sollen in Deutschland insgesamt 1.000 Stellen wegfallen.

 

(24.06.2012, 12:30) In Deutschland wird der angeschlagene Hewlett-Packard-Konzern, so ein Arbeitnehmervertreter, insgesamt bis zu 1.000 Stellen streichen. Diese Anzahl von Arbeitsplätzen sei „akut gefährdet“. Ende Mai verkündete HPs Konzern-Chefin Meg Whitman, dass HP weltweit 8 Prozent der Belegschaft einsparen wird. Dies sind umgerechnet rund 27.000 Arbeitsplätze. In Deutschland sind 10.400 Personen bei HP beschäftigt.

 

HP habe dem "europäischen Betriebsrat mitgeteilt, dass im Rahmen der Restrukturierung in der Region Europa, Nahost, Afrika rund 8.000 Stellen wegfallen", ist in der Wirtschaftswoche zu lesen, die die entsprechenen Informationen von der Deutschlandzentrale in Böblingen erlangte.

 

Allerdings würden konkrete Pläne bezüglich der Länder, in denen die Kürzungen vorgenommen werden sollen, noch nicht feststehen.

 

HP möchte sich aus der schwächelnden finanziellen Lage mit eisernem Sparen retten. Schon zuvor wurde die Zusammenlegung der Drucker- und PC-Sparte angekündigt, was zur Verbesserung bei der Produktion, beim Einkauf und Kundendienst führen und vor allem ebenfalls Kosten einsparen soll.

 

Mit den Stellenkürzungen möchte man insgesamt 3 bis 3,5 Milliarden Dollar einnehmen. "Ich denke, es ist die richtige Größenordnung", sagte Whitman über den Umfang des Stellenabbaus. "Ganz sicher kann man da nie sein, aber wir haben uns der besten Analysten bedient."

 

In Deutschland kritisiert die Gewerkschaft Verdi den radikalen Stellenabbau und bezeichnete ihn als "unverantwortlichen Kahlschlag". Verdi  fordert hingegen bessere Qualifizierungsmaßnahmen und Beschäftigungssicherung.

 

Am wichtigsten sei jetzt der Schutz der Beschäftigten vor betriebsbedingten Beendigungskündigungen, betonte Lothar Schröder von Verdi, der HP aufforderte, eine verbindliche Vereinbarung dazu abzuschließen.

 

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