(9.06.2012; 14:30) In den letzten Tagen wurden wieder vermehrt Angriffe auf Passwörter beziehungsweise Kontoinformationen bekannt. Vor allem die Sicherheitsmängel bei LinkedIn sorgten für Aufregung. Insgesamt sollen über 6,4 Millionen Passwörter gehackt worden sein und auch Last.fm- und eHarmony-Nutzern wird aufgrund dessen empfohlen ihre Zugangsdaten zu ändern.
Die Tatsache ist, dass aber nicht nur die Unternehmen viel zu sorglos mit der Sicherheit von Daten umgehen. Auch User sind nach wie vor unbekümmert und in einigen Fällen vor allem naiv. Vor allem wird die Ernsthaftigkeit dieses Themas von vielen nicht anerkannt.
Der IT Security Berater Mark Burnett veröffentlichte kürzlich in seinem Blog die 500 schlimmsten beziehungsweise am häufigsten verwendeten Passwörter. Den einen oder anderen Leser mag diese Liste mit den schlechtesten Passwörtern durchaus amüsieren, aber es könnte wiederum durchaus Leser geben die unter diesen 25 ihr eigenes finden.
Hier ein paar kleine Tipps und Tricks:
Die erste Grundregel lautet, nie das selbe Passwörter für verschiedene Accounts zu nehmen, dabei ist es egal ob die gleiche Kombination nur für Facebook und Online-Banking verwendet wird.
Vor allem sollte ein Passwort immer aus mindestens acht Zeichen bestehen und dabei sollte zwischen Groß- und Kleinbuchstaben gewechselt werden und auch Ziffern sollten darin vorkommen und dabei so unzusammenhängend wie möglich, zumindest sollte es so aussehen. Man hat ja zum Glück auch die Möglichkeit aus dem vollen zu schöpfen weswegen man Buchstaben beziehungsweise Ziffern nur einmal verwenden sollte.
Auch die Klassiker wie den Namen der Ehefrau, der Kinder, Haustiere oder Wohnort sollte man tunlichst vermeiden. Vor allem sollten aber auch keine Begriffe aus Lexika und aus Filmen verwendet werden.
Zum Abschluss empfiehlt es sich regelmäßig die Passwörter zu ändern und sie nicht unverschlüsselt auf der Festplatte zu speichern.
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