Apple zahlt 60 Millionen Dollar im Markenstreit mit Proview

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Apple zahlt 60 Millionen Dollar im Markenstreit mit Proview

 

Im Streit um chinesische Markenrechte für das iPad muss Apple nun ordentlich in die Tasche greifen. Das Unternehmen zahlt 60 Millionen Dollar an Proview, um den Namen IPAD weiterhin verwenden zu können.

 

(02.07.2012, 13:30) 60 Millionen Dollar muss Apple nun an Proview zahlen, um den potentiell geschäftsschädigenden Markenrechtsstreit mit dem südchinesischen Konzern zu beenden.

 

Ein Provinzgericht in Guangdong akzeptierte einen Vergleich, bei dem sich der kalifornische Konzern und das Unternehmen, das bisher die Markenrechte in China gehalten hat, auf die Summe einigen konnten.

 

Nun ist der Fall abgeschlossen, meinte der Proview-Anwalt Ma Dongxiao. Das Geld sei von Apple bereits überwiesen worden. Im Gegenzug werden die Namensrechte für China an Apple übertragen. Dies sei problemlos umzusetzen und bereits seit letzter Woche im Gange.

 

Apple hat die weltweiten Namensrechte von der britischen Gesellschaft IP Applications Development (IPAD) für 35 000 britische Pfund (rund 43 500 Euro) von Proview Electronics aus Taiwan gekauft. Allerdings hat die Schwesterfirma Proview Shenzhen vorgegeben, nichts mit diesem Verkauf zu tun gehabt zu haben und beanspruchte die Markenrechte in China für sich.

 

Das Unternehmen aus Südchina, das genauso wie Proview zur pleitegegangenen Proview Holding gehört, versuchte ein Verkaufsverbot von iPads in China zu erwirken. Das oberste Gericht in Guangzhou hatte aber bereits von Beginn an einen Vergleich im Auge gehabt.

 

Der Rechtsstreit hätte durchaus zu einem Verkaufsverbot führen können, da nämlich nicht nur die Gerichte es Apple in China schwer machten, sondern auch die mächtigen chinesischen Banken.

 

Diese stehen nämlich hinter Proview Shenzen, weil sie ihre Forderungen in zweistelliger Millionen-Dollar-Höhe gegen den Konzern nicht verlieren wollen. Apple stand damit unter entsprechenden Druck, kann sich aber mit der Zahlung der 60 Millionen Dollar die chinesischen Markenrechte nun sichern.

 

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