(19.05.2012; 18:30) Der Streit um das Galaxy Tab 10.1 nimmt kein Ende, zumindest in den USA. Apple erhielt vor kurzem in einem Verfahren gegen Samsung Recht, dass das Galaxy Tab 10.1 zu sehr an das Design des iPads angelehnt ist.
Das Urteil hebt somit den Beschluss des kalifornischen Gerichts auf, dass eine einstweilige Verfügung gegen den Verkauf des Galaxy Tab 10.1 verhinderte. Aufgrund des neuen Urteils, versucht Apple nun abermals das Tablet aus dem Verkehr zu ziehen. Das könnte zufolge haben, dass es bereits ab nächstem Monat nicht mehr im Handel sein darf.
Im ersten Versuch von Apple wurde auch das Vertriebsverbot für das Samsung Galaxy S und das Samsung Infuse 4G beantragt. Mit dem zweiten Antrag fordert Apple zudem einen Beschluss ohne vorheriger Anhörung.
Die beiden Unternehmen sind dazu angewiesen sich am 21. und 22. Mai zu einem Gespräch zu treffen, um zu einer außergerichtlichen Einigung zu kommen. Bis zum 25. Mai hat Samsung Zeit auf den Antrag zu reagieren.
Sollte das Gespräch zwischen Apple-CEO Tim Cook und Samsung CEO Gee-Sung Choi scheitern, kommt es voraussichtlich am 7. Juni zu einer Verhandlung bezüglich eines Verkaufsverbots des Galaxy Tab 10.1 und auch eines solchen Verbots für das Samsung Galaxy Nexus.
Sollte Apple mit seinem Antrag Erfolg haben, könnte das ein Redesign des Galaxy Tab 10.1 zur Folge haben, denn auch in Deutschland reagierte es schnell auf die Patentvorwürfe und brachte ein verändertes Tablet unter dem Namen Galaxy Tab 10.1 N auf den Markt.
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