Dank der Milliardenzahlung aus einer Patentklage gelingt es AMD wieder in die Gewinnzone zu rutschen.
(Sunnyvale, 22.1.2010) Der kalifornische Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) weist im Quartal Oktober bis Dezember einen Gewinn von 1,2 Milliarden US-Dollar aus, nach einem Minus von 128 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum.
1,6 Milliarden Umsatz
Die Vergleichszahlung aus dem Wettbewerbs- und Patentstreit mit Konkurrent Intel betrug 1,25 Milliarden US-Dollar und bringt AMD ein Plus von 300 Millionen für das Gesamtjahr. Der Konzernchef Dirk Meyer spricht von einem Meilenstein. Auch der Umsatz konnte um 42 Prozent auf 1,6 Milliarden US-Dollar gesteigert werden, nicht zuletzt durch die Rückkehr von Kunden.
Vermehrt IT-Investitionen
Die wirtschaftliche Situation erholt sich langsam wieder. Viele Unternehmen müssen ihre veralteten Computer austauschen und investieren wieder in IT-Systeme. Nur in jedem fünften Computer befindet sich ein AMD-Prozessor. Meyer ist jedoch optimistisch, da AMD-Chips günstiger seien als die der Konkurrenz. Nach eigenen Angaben könnte das Geschäft allerdings im Laufe des ersten Quartals saisonal bedingt wieder zurückgehen. Ein Abgleiten in die Verlustzone sei demnach nicht auszuschließen.
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